Friedrich der Letzte

Vor einiger Zeit erklärte der Vespa-Rocker Friedrich Merz: „Ich hätte auch längst im Deutschen Bundestag einen Vizepräsidenten der AfD gewählt.“

Heute nun saß der Kaplan von Brilon, wie der bedeutende Nebenverdienstraffke aus dem Sauerland auch genannt wird, in einer Berliner Bierstube und beschriftete einen Bierdeckel mit der großen Vision eines überzeugten Bierdeckelterroristen, der weiß, wie er den Wirtschaftsstandort Deutschland aus der Versklavung durch seine Einwohner und diese Einwohner von der Unterdrückung durch Überfremdung befreien kann. Sein Koalitionsvertrag von CDU und AfD trägt die Überschrift: „Vogelscheiße für alle.“

Darin sind enthalten vier entscheidende Gesetzesvorhaben:

  1. Eine geheime Staatspolizei gründen.
  2. Einen Volksgerichtshof installieren.
  3. Arbeit, die frei macht, erfinden.
  4. Besondere Verantwortung aktiv gestalten.

Dazu, Herr Merz, eine Frage: Was veranlasst Sie eigentlich, anzunehmen, dass Sie das, was Sie jetzt tun wollen, auch können? Man würde Sie doch in in einer Rosamunde-Pilcher-Verfilmung nicht mal als Olivenspieß besetzen…

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(c) 2021 Henning Venske